Auslaufender Dieselkraftstoff aus LKW-Tank

Einsatzart
Technische Hilfeleistung
Einsatzort
Rethen, Hildesheimer Straße
Alarmierungszeit
04.07.2018, 07:35 Uhr
Einsatzleiter
Stellv. Gruppenführer
Mannschaftsstärke
12 (Rethen)
eingesetzte Kräfte
Ortsfeuerwehr Rethen (Leine)
Löschgruppenfahrzeug 8/6
Mannschaftstransportwagen
Geräteanhänger ÖL
Ortsfeuerwehr Laatzen
Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 10 Ofw Laatzen
Rüstwagen Ofw Laatzen
Gerätewagen Gefahrgut 3 Ofw Laatzen
Polizei
Streifenwagen

Presseberichte
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Erst kürzlich haben die Bauarbeiten für das neue Gerätehaus der Ortsfeuerwehren Gleidingen und Rethen (Leine) begonnen.

Am heutigen Mittwoch, 04.07.2018, kam es im Bereich der Baustelle an der Hildesheimer Straße in Rethen zu einem Zwischenfall: Ein dreiachsiger LKW, der Schalungsmaterial liefern sollte, setzte beim Einbiegen auf das Baustellengelände mit seinem mehrere Hundert Liter fassenden Dieseltank an einer Betonkante auf.

Dabei wurde das Halteband des Kraftstofftanks abgerissen, so dass große Mengen Dieselkraftstoff auf die Hildesheimer Straße liefen.

Durch Eindeichen der Mitarbeiter des Bauunternehmens mit Sand konnten eine großflächige Verunreinigung der Straße und ein Eindringen in die Oberflächenentwässerung verhindert werden. Außerdem wurden über einen Kunststoffschlauch rund 90 Liter Dieselkraftstoff in einen Maurerkübel abgeleitet.

Die um 07:35 Uhr alarmierten Ortsfeuerwehren Laatzen und Rethen (Leine) waren fast drei Stunden damit beschäftigt, den Schaden einzudämmen. Mit Schuttmulden und einer Wanne wurde der Dieselkraftstoff aufgefangen. Die Fahrbahn wurde großflächig mit einem speziellen Bindemittel abgestreut. Mit dem Spezialgerät des Gerätewagen-Gefahrgut der Ortsfeuerwehr Laatzen konnten gut 120 Liter Dieselkraftstoff aus dem eingedeichten Bereich der Fahrbahn in ein 200-Liter-Fass abgesaugt werden. Auch wurde der Versuch unternommen, die Löcher im Tank des LKW weitgehend abzudichten.

Der LKW wurde schließlich mit Hilfe der Seilwinde des Rüstwagens der Ortsfeuerwehr Laatzen und eines Spezialfahrzeugs eines Abschleppdienstes aus seiner misslichen Lage befreit.

Der Stadtbahnverkehr musste glücklicherweise nur wenige Minuten unterbrochen werden. Weniger Glück hatten die Autofahrer: Die Hildesheimer Straße blieb im Bereich der Einsatzstelle gut 6 Stunden voll gesperrt. Es kam zu Verkehrsbehinderungen durch die in dieser Zeit in Kauf zu nehmenden Umwege.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Laatzen und Rethen (Leine) mit 5 Fahrzeugen und 27 Einsatzkräften, die Polizei, die Stadt Laatzen mit 3 Mitarbeitern vom Team Tiefbau, ein Abschleppdienst und ein Spezialunternehmen zur Reinigung der Fahrbahn und Entsorgung des kontaminierten Bindemittels.

Einsatzende für die Feuerwehr war gegen 10:15 Uhr, die Einsatzstelle wurde anschließend an die Polizei übergeben.