Eiszapfen nach Rohrbruch in 5 m Höhe

Einsatzart
Technische Hilfeleistung
Einsatzort
Rethen, Bundesstraße 443 Höhe ADAC-Übungsgelände
Alarmierungszeit
17.03.2018, 17:07 Uhr
Einsatzleiter
Stellv. Ortsbrandmeister
Mannschaftsstärke
15

Presseberichte
www.haz.de

Am Samstag, 17.03.2018, wurde die diensthabende Gruppe der Ortsfeuerwehr Rethen (Leine) um 17:07 Uhr mit dem Stichwort "Eiszapfen nach Rohrbruch in 5 m Höhe" auf die Bundesstraße B 443 in Fahrtrichtung Sehnde/Autobahn A 7 in Höhe des ADAC-Übungsgeländes alarmiert.

Dort war ein unterhalb einer Brücke verlaufendes Entwässerungsrohr genau über der Fahrbahn der darunter verlaufenden Bundesstraße gebrochen.

Durch austretendes Wasser hatte sich ein etwa 40 cm langer und etwa 20 cm breiter Eiszapfen gebildet, der auf die Fahrbahn zu stürzen drohte. Es bestand die Gefahr, dass der Eiszapfen die Windschutzscheiben darunter fahrender Fahrzeuge zu durchschlagen drohte.

Die mit zwei Fahrzeugen angerückten 15 ehrenamtlichen Feuerwehrleute schlugen den großen Eiszapfen mit einem Einreißhaken ab und beseitigten so die unmittelbare Gefahr.

Danach wurde die Einsatzstelle der Polizei übergeben, die den Gefahrenbereich bereits vor Eintreffen der Feuerwehr abgesichert hatte.

Während des etwa 15minütigen Feuerwehreinsatzes vor Ort wurde die B 443 in Richtung Sehnde/A7 gesperrt. Es kam zu kurzzeitigen Verkehrsbehinderungen.

Wegen des nachlaufenden Wassers aus dem gebrochenen Entwässerungsrohr wurde die zuständige Straßenmeisterei informiert, um die erneute Bildung eines Eiszapfens zur verhindern.

Nach 45 Minuten waren die Rethener Feuerwehrleute wieder eingerückt.