Ausgelöster Heimrauchmelder - Brandgeruch in Wohnung

Einsatzart
Feuer
Einsatzort
Rethen, Dr.-Alex-Schönberg-Straße
Alarmierungszeit
25.05.2015, 21:39 Uhr
Einsatzleiter
Stellv. Ortsbrandmeister Rethen
Mannschaftsstärke
23 (Rethen)
eingesetzte Kräfte
Ortsfeuerwehr Rethen (Leine)
Tanklöschfahrzeug 16/24
Löschgruppenfahrzeug 8/6
Gerätewagen Tier
Mannschaftstransportwagen
Ortsfeuerwehr Laatzen
Löschgruppenfahrzeug 20 Ofw Laatzen
Drehleiter Korb Ofw Laatzen
Einsatzleitwagen Ofw Laatzen
Ortsfeuerwehr Gleidingen
Tanklöschfahrzeug 16/24 Ofw Gleidingen
Löschgruppenfahrzeug 8 Ofw Gleidingen
Mannschaftstransportwagen Ofw Gleidingen
Tragkraftspritzenanhänger Ofw Gleidingen
Rettungsdienst
Notarzt
Rettungswagen
Polizei
Streifenwagen

Presseberichte
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Am Pfingst-Montagabend, 25.05.2015, gegen 21.40 Uhr kam es in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Rethen (Stadt Laatzen) zu einer starken Rauchentwicklung. Nachdem Nachbarn einen Heimrauchmelder piepen gehört hatten, klopften sie an der Tür einer Seniorin im obersten Stockwerk. Nach etlichen Minuten öffnete die alte Dame endlich die Wohnungstür. Eine 30-Jährige und ihr Lebensgefährte führten die Seniorin nach draußen und alarmierten die Feuerwehr.

Um 21.42 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Rethen, Gleidingen und Laatzen in die Dr.-Alex-Schönberg-Straße wegen eines piependen Rauchmelders und Brandgeruch in der Wohnung alarmiert. Wenige Minuten später war das erste Fahrzeug der Ortsfeuerwehr Rethen vor Ort. Zwei Trupps unter Atemschutz verschafften sich Zugang zu beiden Wohnungen im 3. Obergeschoss (unter dem Dach) des Mehrfamilienhauses. Die ältere Dame aus der verqualmten Wohnung (Geburtsjahr 1921) wurde von den beiden unter ihr wohnenden jungen Leuten nach unten gebracht und anschließend dem Rettungsdienst übergeben. Sie kam mit Verdacht auf Rauchvergiftung in ein Krankenhaus. Gegen 22 Uhr brachten die Laatzener Kollegen die Drehleiter von außen in Stellung. Auch von dieser Richtung aus machte sich ein Trupp unter Atemschutz zum Löschen bereit. Vor dem Haus brachten weitere Einsatzkräfte einen Hochleistungslüfter in Stellung, um den Rauch aus dem Treppenhaus "zu blasen". Mit der Wärmebildkamera kontrollierten die Rethener Kräfte die Küchenmöbel nach Glutnestern. Es wurden aber keine erhöhten Temperaturen festgestellt. Gegen 22.20 Uhr wurde die Schläuche wieder eingerollt und die Einsatzstelle aufgeräumt. Ursache der starken Rauchentwicklung waren vermutlich Plastikteile, die auf dem Herd in Brand geraten waren. Außer der älteren Dame aus der verqualmten Wohnung wurden keine weiteren Bewohner verletzt. Alle hatten sich selbst in Sicherheit bringen können und verfolgten die Rettungsarbeiten vom gegenüberliegenden Fußweg aus.  

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Rethen, Gleidingen und Laatzen mit zehn Fahrzeugen, der Rettungsdienst mit drei Rettungs- und einem Notarzteinsatzfahrzeug sowie die Polizei mit über 50 Rettern.   

Text/Bilder: Gerald Senft